Packst du deinen Rucksack richtig?

Packst du deinen Rucksack richtig?

Einen Wanderrucksack so zu packen, dass er auch auf einem langen Trail keine Schmerzen bereitet, ist gar nicht so leicht. Im Hinterkopf hat man natürlich auch immer den Gedanken, dass die Gegenstände zur rechten Zeit auch entsprechend leicht erreichbar sein müssen.

Was also ist der beste Weg, den Rucksack zu packen? Vorne weg – den gibt es nicht. Aber es gibt zwei generelle Konzepte, die du beachten solltest.

Das Gewicht und die Gewichtsverteilung und die Reihenfolge.

Die Konzept der Reihenfolge.

Die Reihenfolge ist schnell erläutert. Das was du als erstes brauchst, ist ganz oben, das was du als letztes brauchst, ganz unten. Bei mir sieht das so aus: Ich komme an meinen Lagerplatz und baue als erstes mein Zelt auf. Danach blase ich meine Isomatte auf und lege den Schlafsack und das Kissen darauf.

Im Rucksack sollte das Zelt also weiter oben liegen als die Isomatte und der Schlafsack. Beim Abbauen gilt dann die genau umgekehrte Reihenfolge. Der Schlafsack ganz unten hat noch einen weiteren Vorteil: dieses weiche Polster drückt dir beim wandern nicht in den unteren Rückenbereich.

Was ist mit Kochzubehör oder Ähnlichem? Das benutzt du wahrscheinlich auch tagsüber, ist also entsprechend ganz oben zu finden.

Das Konzept der Gewichtverteilung

Was das Gewicht angeht ist die Sache ein wenig komplizierter. Im untersten Bereich des Rucksack sollten sich eher leichte Gegenstände befinden. In der Mitte trägst du deine schweren Gegenstände und oben wieder etwas leichtere Gegenstände. Dieses System verlagert zusätzlich deinen Schwerpunkt nicht zu sehr nach unten oder oben, was der Trittsicherheit zugute kommt.

Was bringst du jetzt wo unter?

Ganz unten im Rucksack die weichen, leichten Schlafsachen. Schlafsack, Isomatte, Kissen, Schlafkleidung.

In der Mitte des Rucksacks dein Zelt (wenn du nicht ultraleicht unterwegs bist, ist das Zelt einer der schwersten Gegenstände) und andere schwere Gegenstände wie z.B. Vorräte. Die Lücken stopfst du mit deiner Ersatzkleidung. Schau, dass der Rucksack auch seitlich gut ausbalanciert ist und bspw. nicht das schwere Zelt den Rucksack auf der einen Seite stärker herunterzieht. Nach einiger Zeit merkst du das sonst stark in der Schulter!

Oben im Rucksack lagerst du alles leichte, was du unterwegs brauchst. Beispielsweise den leichten Kocher, die Powerbank, dein Portemonai.

Auf den Außenseiten kannst du deine Trecking-Poles befestigen. Ebenfalls gut ist dort z.B. die Regenjacke und der Regenschutz für deinen Rucksack untergebracht; da hast du schnellen Zugriff falls das Wetter wechselt. In einer Netztasche auf der Seite kannst du auch deine Trinkflasche unterbringen, so erreichst du auch die schnell, ohne den Rucksack absetzen zu müssen.

Abschließende Tipps

Abschließend möchte ich dir noch empfehlen, den Rucksack gepackt zu testen. Bevor du also lange wanderst, pack ihn voll und gehe einen Kilometer oder zwei. Du merkst sehr schnell, ob etwas drückt, unbalanciert oder zu schwer ist und erspart dir böse Überraschungen auf dem Trail.

Achte außerdem darauf, dass du den Rucksack nicht überlädst. Jeder Rucksack hat ein Maximalgewicht, für dass er ausgelegt ist. Du solltest dieses Maximalgewicht aber bestmöglich unterbieten: je leichter dein Pack ist, desto weniger werde dein Rücken und deine Schultern belastet. Nimm nur das allerwichtigste mit!

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Patrick Meyer

Patrick Meyer

Lebt den Traum von den eigenen vier Wänden im Rucksack.

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