Wir wissen, dass der offizielle Start vom WHW etwas nördlich von Glasgow liegt. Die Flüge von Deutschland via London nach Edinbourgh waren aber signifikant günstiger als die nach Glasgow, weswegen wir eben Edinbourgh als Startpunkt auserkoren haben. Außerdem haben wir keinerlei Vorbereitungen getroffen. Wir haben uns die Route des West Highland Ways nicht genau angeschaut und hatten bei Ankunft in Edinburgh nicht mal ein Zelt. Zum Glück bekommt man bei Tresspass & Co. alles was man benötigt.

Der Weg zwischen Edinburgh und Drymen ist stellenweise am Kanal entlang sehr eintönig; ab dem Carron Valley jedoch echt toll. Wir waren auch auf keinem ausgeschilderten Wanderweg; wir haben unsere Route mit Hilfe von Google Maps gesucht. Im südlichen Abschnitt des WHWs entlang von Loch Lomond ist die Landschaft noch geprägt von den Lowlands. Erst nach dem Aufstieg nach Tyndrum wandelt sich die Gegend langsam in das um, was man von “Schottland” erwartet.

Prinzipiell ist der WHW für Menschen, die gut zu Fuß sind, ohne weitere Probleme machbar. Die Wege sind in den allermeisten Fällen gut ausgebaut oder zumindest erwanderbar. Das Zelt aufstellen kann man auch einfach überall; einzig um Loch Lomond gibt es eine Naturschutzzone, wo Wildcampen mit Bußgeldern geahndet wird.